4. Der Bildschirmaufbau von PhotoLine
4.9 Die Dokumentattribute
Der Dokumentattribute-Dialog dient dazu, sich schnell einen Überblick über
alle Einstellungen und Eigenschaften des aktiven Dokuments zu
verschaffen.
Die meisten Eigenschaften lassen sich dabei durch Doppelklick oder durch
Klicken auf den Bearbeiten-Knopf editieren und durch Klicken auf den
Papierkorb löschen. Das ist aber nicht bei allen so. Manche können auch nur
bearbeitet oder nur gelöscht werden.
Bei Dokumenten sind immer folgenden Eigenschaften aufgelistet:
- die Größe
- der Arbeitsmodus (siehe Kapitel 2.11)
- Der Attribute-Dialog stellt die einzige Möglichkeit dar, vom Bildmodus
gezielt in den Dokumentmodus umzuschalten. Der umgekehrte Weg vom
Dokumentmodus in den Bildmodus geht nur, wenn im Dokument als
erste Ebene ein Bild in der Größe des Dokuments existiert.
- das ICC-Profil
- Mit dem ICC-Farbprofil wird der Farbraum des Dokuments festgelegt
(siehe Kapitel 7.6.15).
- die Dokumentinformationen und EXIF-Daten
- Über diese Punkte haben Sie direkten Zugriff auf die wichtigsten
Metadaten (XMP, IPTC und EXIF, siehe Kapitel 2.14). Ein Doppelklick
ruft die Funktion Dokumentinformationen auf (siehe Kapitel 7.4.93).
- Lage des Lassos
- Ist ein Lasso vorhanden, wird dessen Lage angezeigt. Mit einem
Doppelklick auf diesen Eintrag kann die Lassogröße numerisch geändert
werden.
- das Textregister
- Mit dem Textregister wird ein Zeilenraster über die Seite gelegt. Wird
nun bei einem Absatz "Textregister beachten" (siehe Kapitel 6.2.13, "Die
Werkzeugeinstellungen des Textwerkzeugs", Unterpunkt "Die
Absatzeinstellung") aktiviert, werden alle Grundlinien der Textzeilen an
diesem Zeilenraster ausgerichtet. Dadurch ergibt sich bei mehrspaltigem
Text und bei beidseitigem Ausdruck ein schöneres Schriftbild.
- Glättung
- Glättung legt die Standardglättung für Ebenen im Dokument bei der
Bildschirmausgabe, beim Drucken oder beim Speichern fest. Steht der
Wert auf Standard, wird die globale Einstellung Kantenglättung (siehe
Kapitel 7.2.16) verwendet. Ebenen haben auch eine eigene
Glättungseinstellung (siehe Kapitel 4.11).
- Cryptomatte
- Dieser Eintrag erscheint nur, wenn in einer geladenen OpenEXR
Cryptomatte-Daten enthalten sind. Cryptomatte-Daten werden
üblicherweise von 3D-Render-Programmen erstellt und dienen dazu, für
die einzelnen Objekte in einer Szenerie Masken zu erstellen.
- Zum Erstellen einer Maske müssen Sie nur auf den Neu...-Knopf
drücken und es erscheint der Dialog zur Maskenerstellung. Sind in der
Datei mehrere Cryptomatte-Masken enthalten, können Sie unter
Cryptomatte festlegen, aus welcher davon Sie eine Maske erzeugen
wollen. Danach werden unter Objekte die Bildteile aufgelistet, für die
eine Maske erstellt werden kann. Sie können auch für mehrere Objekte
eine gemeinsame Maske erstellen, indem Sie mehrere Einträge in der
Objektliste selektieren. Dies können Sie mit den üblichen Zusatztasten:
Strg (Windows) bzw. Befehl fügt ein weiteres Objekt hinzu oder nimmt
eines weg, die Umschalttaste fügt Bereiche hinzu.
- Aus der neu erzeugten Ebene können sie danach eine Maske (siehe
Kapitel 4.7 "Ebenenliste > Die Miniatur") oder eine Ebenenmaske (siehe
Kapitel 7.5.14) machen oder ihr eine Arbeit zuweisen (siehe Kapitel 2.9
"Arbeitebenen" und Kapitel 7.5.13 "Arbeitsebene ändern").
Daneben sind an ein Dokument oft noch Druckeinstellungen angehängt
(siehe Kapitel 5.8).
Am unteren Dialogrand gibt es zudem eine Export- und
Schnellexport-Funktion, die alle Seiten und den Ebenen darauf nötigenfalls
exportiert (siehe Kapitel 4.12).